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Auf stark befahrenen Straßen kann es ungemütlich
werden: Zubringer in Santiago de Cuba. |
März 2015 in
Camagüey : Wie fast überall in
Kuba ist es ein Kreuz mit dem Busbahnhof. Die Stationen, die von der Viazul angefahren werden, liegen fast immer ziemlich weit außerhalb des Zentrums. Ohne zusätzliche Taxifahrt ist da nichts zu machen, es sei denn, man gehört zu den ganz harten Backpackern, die ihren Rucksack von 15 Kilo mal eben kilometerweit durch Abgasschwaden einem unbekannten Ziel entgegen schleppen.
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An der Viazulstation in Camagüey erwartete uns ein
klappriger Moskvich, der uns zum Casa Particular brachte. |
Weisheiten eines Taxifahrers aus Camgüey
Der Taxifahrer, der uns am Busbahnhof in
Camagüey abholt, ist mit der Familie im reservierten Casa Particular verwandt. Ein ganz verschmitzter Typ, der gut Englisch spricht und mit Ratschlägen nicht spart. Sein Moskvich hat schon bessere Zeiten gesehen. Die Innenverkleidung fehlt vollständig, was den Vorteil hat, dass die Mechanik von Türschloss und Fensterheber unmittelbar zugänglich ist und mit einiger Mühe sogar noch bedient werden kann. Die Frontscheibe ist mehrfach gesprungen, der Motor keucht asthmatisch. Immerhin kriegt der Fahrer den Kofferraum auf und wir können unser Gepäck verstauen, was durchaus nicht selbstverständlich ist. Als Erstes instruiert er uns: »Wenn meine Schwägerin [er meint die Gastgeberin im Casa Particular] Euch einen Kaffee anbietet, sagt gleich ja. Dann muss sie mir nämlich auch einen geben.«